Rotes Kreuz Alterssimulationsanzug

Schweizerisches Rotes Kreuz

AgeMan im Einsatz für Schweizerisches Rotes Kreuz

Schweizerisches Rotes Kreuz

Radio Energy Moderatoren Moser & Schelker im Einsatz für Schweizerisches Rotes Kreuz: So fühlt es sich an, 50 Jahre älter zu sein.

Wir alle werden alt. Der Körper wird schwächer, die Augen schlechter. Manchmal werden wir auch einsamer, wenn wir altern. Aber wie es sich wirklich anfühlt, alt zu sein, das wissen wir erst, wenn es so weit ist.

Schweizerisches Rotes Kreuz

Die Energy Mein Morgen Moderatoren Simon Moser und Assistent Schelker haben schon mal den Test gemacht – und zwar mit dem sogenannten AgeMan. Der spezielle Anzug simuliert die Schwierigkeiten, mit denen ältere Menschen zu kämpfen haben. Heisst: 20 Kilo schwer, Beeinträchtigung der Augen, Ohren und Feinmotorik. Das Fazit: Alt sein ist ganz schön anstrengend.

Um den Alltag älterer Menschen einfacher und schöner zu machen, betreibt das Schweizerische Rotes Kreuz verschiedenste Projekte. Freiwillige können sich engagieren und beispielsweise allein lebende Menschen besuchen, mit ihnen Karten spielen, Spazieren, Tee trinken. Weil menschliche Kontakte essentiell sind – egal in welchem Alter. Und mit zunehmendem Alter wird das soziale Netzwerk meist kleiner.

Schweizerisches Rotes Kreuz

Engagiere dich jetzt
Wenn auch du älteren Menschen eine Freude machen und Zeit mit ihnen verbringen möchtest, dann informiere dich hier über die Projekte des Schweizerischen Roten Kreuz. Es kostet lediglich ein wenig Zeit und macht nicht nur andere, sondern auch dich glücklicher.

In den Kantonalverbänden Rotes Kreuz gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Engagiere dich für Senioren und Seniorinnen, Menschen mit Behinderung oder benachteiligte und belastete Familien.

Die 24 Rotes Kreuz Kantonalverbände bieten verschiedenste Einsatzmöglichkeiten für Freiwillige an, die für unterschiedliche Zielgruppen ausgelegt sind. Unter anderem für Personen mit eingeschränkter Mobilität, Senioren und Seniorinnen, Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund und viele mehr.


Schweizerisches Rotes Kreuz

Das Schweizerische Rote Kreuz vereinigt wie kein anderes Hilfswerk eine Vielfalt von Stärken in den Bereichen Gesundheit, Integration und Rettung unter einem Dach. Das SRK umfasst 24 Kantonalverbände und fünf Rettungsorganisationen, darüber hinaus zwei Institutionen sowie die Geschäftsstelle SRK.

Das SRK ist ein privatrechtlicher Verein gemäss Schweizerischem Zivilgesetzbuch. ,Oberstes Organ des SRK ist die Rotkreuzversammlung, die sich aus 97 Delegierten der Mitgliedorganisationen des SRK zusammensetzt. Zur Zeit sind dies 64 Vertreter/innen der Rotes Kreuz Kantonalverbände und 33 Vertreter/innen der Rettungsorganisationen. Das oberste Leitungsorgan des SRK ist der Rotkreuzrat, der maximal neun Mitglieder zählt.

 

Altenpfleger mit Katarakt

Altenpfleger Daniel aus Münster wollte wissen, wie es sich mit einem Katarakt (Grauer Star) lebt. Deshalb hat er uns um eine Simulationsbrille Katarakt gebeten. Mit dieser Brille hat er an einem freien Tag Münster erkundet. Im Video berichtet er über einige seiner Erlebnisse.

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Simulationsbrille Katarakt

Mit Simulationsbrillen wie dieser kann man Augenkrankheiten selbst erleben.


Über Daniel

Infos von und über Daniel findet ihr auch auf Instagram

Daniel macht super Fotos und richtig gute Videos. Wer in der Altenpflege tätig ist, sollte sich unbedingt sein Top-Video anschauen: Abführmitteljunkies. Sehr unterhaltsam und prallvoll mit handfesten Infos.

 


Die Simulationsbrille gehört zur Familie AgeMan

Die Katarakt Simulationsbrille ist Teil der Familie AgeMan & Co, das sind Altersanzüge, Simulationsbrillen und viele weitere Aging Tools. Wir sind der Innovator und bieten das grösste Sortiment.

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Liftware Spoon – Löffel gegen Tremor

Während die meisten Gadgets nur dazu da sind uns zu unterhalten oder etwas Design in unser Leben zu bringen, gibt es auch die Sorte, die es vermag das Leben einiger Menschen enorm zu erleichtern und sie in ihrem Alltag zu unterstützen. Eines dieser Gadgets ist der smarte Löffel von Liftware.

 

LiftWare Spoon Löffel Tremor Alterssimulationsanzug agesuit
Auch wenn dieser für euch hoffentlich keine Notwendigkeit darstellt, profitieren Menschen, die an Parkinson erkrankt sind ungemein von dieser Idee. Das krankhaft bedingte Muskelzittern macht es den Betroffenen nahezu unmöglich eine normale Mahlzeit zu sich zu nehmen, da es ihnen schwer fällt das Besteck ruhig zu halten.

LiftWare Spoon Löffel Tremor Alterssimulationsanzug agesuit

Der Liftware Spoon ist aber in der Lage dem Zittern entgegenzuwirken. Die unkontrollierten Bewegungen der Hand und des Armes können somit um 75% reduziert werden, was ausreichend ist, um den Löffel stabil zu halten und ihn zum Mund zu führen. Ermöglicht wird dies durch Bewegungssensoren im Griff, die sensibel auf die Bewegungen reagieren und daraufhin eine entgegengesetzte Bewegung einleiten.

Das Gerät ist bereits seit einiger Zeit erhältlich und kann für etwa 290 Euro erworben werden. Zusätzlich können auch noch Aufsätze für eine Gabel und einen Suppenlöffel bestellt werden. Im Folgenden ein passendes Werbevideo des Liftware Spoon, das euch den Löffel- aber auch den Gabelaufsatz im Aktion zeigt.

Das Meyer-Hentschel Institut hat den Löffel mit unserem Tremor-Explorer getestet, hier das Ergebnis:

 

 

Quelle: http://www.gadget-rausch.de/2015/02/08/liftware-spoon-das-stabilisationsbesteck-gegen-parkinson/

Deutsche Gesellschaft für Geriatrie

„Ich hätte nicht gedacht, dass es sooo beschwerlich ist“, sagt eine Altersmedizinerin aus der Nähe von Hannover, nachdem man ihr aus einem Altersanzug geholfen hatte. Sie war erleichtert, Gewichte, Bandagen, Brille und Gehördämpfer wieder ablegen zu können und sich so in wenigen Minuten wieder um 30 Jahre zu verjüngen…

Deutsche Gesellschaft für Geriatrie - Jahreskongress 2015 in Frankfurt am Main

Deutsche Gesellschaft für Geriatrie – Jahreskongress 2015 in Frankfurt am Main

Sie und 20 weitere Mediziner nahmen im Rahmen des Jahreskongresses 2015 der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie an einem Workshop teil, der verdeutlichte, wie körperlich eingeschränkt geriatrische Patienten tatsächlich sind. „Ich hätte auch nie gedacht, dass jeder Schritt, jede Armbewegung so viel Kraft kosten kann! Dies erlebt zu haben, lässt mich meine Patienten mit ganz anderen Augen sehen.“ Diese Altersmedizinerin möchte nun den AgeMan auch an ihrer Klinik einsetzen, um hier das Verständnis ihrer Kollegen in Bezug auf Alter und Gebrechlichkeit zu schärfen.

Geriatrie live

Altersanzug AgeMan

„Ich hätte nie gedacht, dass jeder Schritt, jede Armbewegung so viel Kraft kosten kann!” Workshopteilnehmer Geriatrie mit Altersanzug AgeMan, Aging Glasses und Tremor-Explorer

„Man muss es einfach selbst spüren! “Altersanzüge machen in ihren verschiedenen Ausführungen die körperlichen Defizite des Alters am eigenen Leib erlebbar“, erklärte Workshop-Leiterin Dr. med. Gabriele Röhrig-Herzog, Oberärztin aus Köln. „Das ist Sinn und Zweck. Und die AHA-Erlebnisse sind wann immer und mit wem immer durchgeführt groß. Keiner kann sich tatsächlich vorstellen, was es bedeutet richtig alt zu sein.“

„Bücher lesen und Erzählungen Glauben schenken ist das Eine – es selbst zu erleben ist etwas ganz Anderes,“ weiß Dr. med. Gabriele Röhrig-Herzog. „Das bleibt im Gedächtnis haften!“

Begleitet wurde ihr Workshop von einem interdisziplinären Team aus Vertretern der Studentischen Lehre, der Physiotherapie und ärztlicher Seite sowie dem Meyer-Hentschel Institut (AgeMan.com/ Saarbrücken/Zürich) um die „Patienten“ auch fachgerecht zu betreuen und anleiten zu können. Für alle ein unvergessliches Erlebnis.

Instant Aging Geriatrie

von links: Dr. Gabriele Röhrig-Herzog, Universität Köln, Dr. Gundolf Meyer-Hentschel, Meyer-Hentschel Institut Saarbrücken/ Zürich, Tobias Braun, Hochschule für Gesundheit, Bochum, und Alina Mager, SkillsLab, Uniklinik Köln

 

Den Abstract-Band des gesamten Kongresses können Sie hier gratis downloaden

Fotos: dggeriatrie.de

 

CuraViva Weiterbildung: Empathie-Training

CuraViva Weiterbildung

Muss man selbst achtzig sein, um zu verstehen, welche Schwierigkeiten ein alter Mensch im Leben hat? Nein. Der Alterserforschungsanzug «AgeMan» lässt junge Pflegende erfahren, mit welchen funktionellen und sensorischen Schwierigkeiten Menschen im Alter täglich konfrontiert sind.
Foto: CuraViva

Von Anne-Marie Nicole (erschienen in der CuraViva Fachzeitschrift, März 2015 unter dem Titel: So fühlt es sich an, alt zu sein) «Auf einen Schlag fühle ich mich fünfzig Jahre älter!», sagt Danièle. «Ich will nicht alt werden», seufzt Rosette. «Das sind nicht gerade rosige Aussichten», bekräftigt Clara. «Das Schlimmste ist, die Sinne zu verlieren: den Tastsinn, das Gehör, das Sehvermögen», stellt Benoît fest. Die vier jungen Menschen gehören zum Pflegepersonal der Altersresidenz «Jardins de la Plaine», zu der ein Pflegeheim sowie altersgerechte Wohnungen in Yverdon VD gehören. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen probieren sie gerade den AgeMan, um die funktionellen und sensorischen Defizite und Einschränkungen besser verstehen zu lernen, die mit dem Älterwerden einhergehen.

CuraViva Weiterbildung

Das Gewicht der Jahre soll erfahrbar werden. Foto: Curaviva

«Zu wissen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner, die wir bei uns aufnehmen, verschiedene Umstellungen in Kauf nehmen müssen, mit Einschränkungen und Behinderungen zu kämpfen haben, ist das eine. Etwas anderes ist es, diese Umstellungen und Behinderungen am eigenen Leib zu erfahren!», erklärt Sandrine Heuls, die Leiterin der Altersresidenz «Jardins de la Plaine». «Aufstehen, sich anziehen, zuhören, etwas anschauen – mit welchen Anstrengungen sind diese Handlungen ab einem gewissen Alter verbunden!»

CuraViva Weiterbildung

Sich ins Bett legen im AgeMan Anzug: Die Biegsamkeit der Glieder hat spürbar abgenommen. Foto: CuraViva

Um dafür ein Bewusstsein zu schaffen, hat Sandrine Heuls beschlossen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Abteilungen, inklusive der Nachtwache, die Möglichkeit der Weiterbildung zu geben und sich in hochbetagte Menschen, die sie in ihrem Berufsalltag begleiten, hineinzuversetzen. Bis Ende März können die rund 150 Angestellten in kleinen Gruppen von 6 bis 8 Personen den von Curaviva (Weiterbildung) zur Verfügung gestellten Alterserforschungsanzug testen. Ein zuvor dafür geschultes Kadermitglied leitet sie dabei an. «Ziel ist es, das gesamte Personal zu sensibilisieren und Anstoss zu geben zu Überlegungen über unser berufliches Verhalten und über die Art und Weise, wie wir mit Menschen in einer Abhängigkeitssituation umgehen», präzisiert Sandrine Heuls.

Weiterbildung auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse

Der Alterserforschungsanzug wurde vom Meyer-Hentschel Institut (Zürich/ Saarbrücken) konzipiert, das seine Forschungsarbeiten seit dreissig Jahren auf die demografische Alterung fokussiert, insbesondere auf die Ansprüche und Bedürfnisse der alternden Babyboomer-Generation.  Weiterlesen: Download des Beitrags