Sehbehinderung, Sehschwäche, Restsehfähigkeit, Sehvermögen

Tafel zur Prüfung der Sehschärfe / Restsehfähigkeit

Simulationsbrillen zum Erleben einer Sehbehinderung durch eingeschränkte Restsehfähigkeit

4 Brillen mit Restsehfähigkeit von 80 %, 40 %, 20 % und 10 %

Die Brillen können über einer normalen Korrekturbrille getragen werden.

Beispiel einer praktischen Anwendung: Zur Prüfung der Barrierefreiheit von Gebäuden für Menschen mit Sehschwäche empfiehlt die Bundesfachstelle Barrierefreiheit (der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See) u.a. eine Simulationsbrille mit einer Restsehfähigkeit von 10 %. (Quelle: https://www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/SharedDocs/Downloads/DE/Veroeffentlichungen/checkliste-paragraf-8-bgg.pdf?__blob=publicationFile&v=5 S. 6 u. 34).

Brille zum Simulieren einer Sehbehinderung mit Restsehfähigkeit von 20 Prozent.

Höchste Qualität
EUR 295,- / CHF 395.- zzgl. MwSt. und Versand

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    Produktetikett Simulationsbrillen Sehbehinderung Sehschwäche

    Höchste wissenschaftliche Reputation, überlegene Qualität, kompromissloser Kundenservice
    Unsere Kunden sind Universitäten, Hochschulen, Altenpflegeschulen, Unternehmen.
    Wir sind die Spezialisten für Tools zur medizinischen Simulation, z.B. Sehbehinderungen und altersbedingte Augenerkrankungen durch Simulationsbrillen.

    Definitionen / Glossar

    Im Zusammenhang mit dem Sinnesorgan Auge werden in wissenschaftlichen und populären Veröffentlichungen verschiedene Begriffe verwendet, die manchmal zu Verwirrung führen. Deshalb nachfolgend der Versuch einer pragmatischen Erläuterung und Einordnung.

    Sehvermögen

    Als Oberbegriff wird häufig das Wort „Sehvermögen“ (manchmal auch „Sehleistung“) verwendet. Ansatzpunkt ist, dass zum Sehen nicht nur das Auge erforderlich ist, sondern auch die mit den Augen verbundenen Bereiche des Gehirns, welche die optischen Eindrücke korrekt verarbeiten. Insofern ist das Sehvermögen eine sehr komplexe Fähigkeit, bei der die „Sehschärfe“, an die man häufig als erstes denkt, nur ein Teilaspekt ist. Weitere Aspekte des Sehvermögens sind z.B.

    • das Sehen bei Dämmerung und im Dunkeln,
    • das Gesichtsfeld,
    • die Koordination der Augen, die z.B. bei einer Fehlstellung der Augen (= Schielen) beeinträchtigt ist,
    • das Farbensehen,
    • das Kontrastsehen und
    • das dreidimensionale Sehen.
    • Manchmal sind optische Seheindrücke nicht eindeutig oder verwirrend, z.B. bei optischen Täuschungen. Zu einem guten Sehvermögen gehört deshalb die Fähigkeit, visuelle Informationen richtig zu interpretieren, d.h. im Sehzentrum einen Namen geben zu können und sie einordnen zu können.

    https://www.auge-online.de/diagnostik/der_sehtest

    Sehstörungen

    Ausgehend vom Oberbegriff „Sehvermögen“ lassen sich alle Einschränkungen der Einzelaspekte des Sehvermögens als Sehstörungen bezeichnen. Wenn z.B. Farbensehen eingeschränkt ist, kann man von einer Sehstörung sprechen. Ebenso, wenn eine Fehlstellung Augen vorliegt oder wenn sich im Lauf des Lebens oder durch eine Erkrankung das Gesichtsfeld verkleinert.

    Sehstörungen können angeboren sein (z.B. Schielen), sich im Laufe des Lebens entwickeln (z.B. „Nachtblindheit“), können dauerhafter Natur sein (z.B. Kurzsichtigkeit) oder nur vorübergehende Erscheinungen sein (z.B. Augenflimmern bei anhaltendem Streß oder Migräne).

    https://flexikon.doccheck.com/de/Sehst%C3%B6rung
    Sehr ausführlich: https://www.netdoktor.de/symptome/sehstoerungen/

    Sehschärfe

    Die Sehschärfe (auch Visus genannt) ist ein optischer Teilaspekt des Sehvermögens und in der Augenheilkunde die entscheidende Messgrösse. Die Erlangung einer Fahrerlaubnis für KFZ, einer Pilotenlizenz oder die Ausübung bestimmter Berufe (Polizei, Militär) ist an eine Mindestsehschärfe gekoppelt. Zur Messung der Sehschärfe werden sogenannte Sehtafeln verwendet, auf denen Zahlen, Buchstaben oder andere Zeichen abgebildet sind.
    https://www.auge-online.de/diagnostik/der_sehtest

    Sehschwäche

    Von Sehschwäche spricht man, wenn ein Mensch keine ausreichende Sehschärfe erreicht z.B. aufgrund von Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit oder wenn eine Farbsinnstörung (rot und grün können nicht unterschieden werden) vorliegt oder eine „Nachtblindheit“. Eine weitere Sehschwäche ist die sogenannte Diplopie, wenn das dreidimensionale Sehen gestört ist und Doppelbilder entstehen.

    Sehschwächen sind häufig angeboren und sollten korrigiert werden, um langfristige Schädigungen des Auges zu verhindern. Dies gilt in besonderer Weise für Fehlstellungen der Augen (Schielen).
    https://medlexi.de/Sehschw%C3%A4che

    Sehbehinderung

    Sehbehinderung ist – im Gegensatz zu den bisher erwähnten Formulierungen – eher ein juristischer oder verwaltungstechnischer Begriff.

    Im Hinblick auf Leistungen von Kranken- und Sozialversicherungen ist es notwendig zu definieren, wann ein Mensch durch Einschränkungen des Sehvermögens so stark beeinträchtigt ist, dass er Anspruch auf eine entsprechende medizinische Versorgung mit Hilfsmitteln oder Anspruch auf finanzielle Leistungen hat.

    Um das Ausmaß einer Sehbehinderung zu definieren, gibt es verschiedene Einteilungen. Die WHO (World Health Organization = Weltgesundheitsorganisation) definiert mehrere Stufen:

    Stufe 1: das Sehvermögen/ Restsehfähigkeit ist kleiner/gleich 30% (Visus 0,3). In Deutschland spricht man bei dieser Stufe von „sehbehindert“.
    Stufe 2: das Sehvermögen ist kleiner/gleich 10% (Visus 0,1).
    Stufe 3: Sehvermögen kleiner/gleich 5% (Visus 0,05). Die WHO spricht aber dieser Stufe bereits von „blind“, das deutsche Bundessozialhilfegesetz von „hochgradig sehbehindert”.
    Stufe 4: Sehvermögen kleiner/gleich 2% (Visus 0,02). Diese Restsehfähigkeit wird in Deutschland als „blind“ bezeichnet.
    (Quellen: https://www.auge-online.de/beschwerden/sehbehinderung und https://bsbh-stiftung.de/intro/seheinschraenkungen).

    Simulationsbrillen, mit denen Sie Sehbehinderungen durch Augenkrankheiten simulieren können, finden Sie hier: https://agesuit.com/alterssimulation-simulationsbrillen/