Hörprobleme im Alter Dieses Quiz basiert auf dem FactSheet „Höreinschränkungen im Alter“ von Gundolf Meyer-Hentschel Titelfoto: Neil Moralee 1 / 16 Wie lautet die korrekte wissenschaftliche Bezeichnung für Altersschwerhörigkeit? Presbyopie Presbyakusis Presbyter Presbaudio 2 / 16 Wie ist der Begriff „Hörschwelle“ definiert? Die Hörschwelle ist die Lautstärke (Maßeinheit dB), ab der ein Mensch einen standardisierten Ton mit einer Frequenz von 4000 Hz (Hertz) hören kann Die Hörschwelle ist die Lautstärke (Maßeinheit dB), ab der ein Mensch subjektiv Schmerz empfindet. Die Hörschwelle ist die Lautstärke (Maßeinheit dB), ab der ein Mensch einen standardisierten Ton mit einer Frequenz von 1000 Hz (Hertz) hören kann. Die Hörschwelle ist die Lautstärke (Maßeinheit dB), bei der ein Mensch absolutes Wohlbefinden erlebt. 3 / 16 In welchen der folgenden Teile des menschlichen Ohrs entsteht Altersschwerhörigkeit? (Wählen Sie alle zutreffenden Antworten aus. Es können mehrere Antworten richtig sein.) Aussenohr Trommelfell Hörnerv Hörschnecke Mittelohr 4 / 16 Man geht davon aus, dass die Hörschwelle ab dem Alter von 60 jedes Jahr ansteigt. Um wieviel dB im Durchschnitt? 0,5 dB 1 dB 2 dB 3 dB 5 / 16 Wieviel Prozent der Menschen in Deutschland über 80 Jahre gelten nach vorliegenden Daten als schwerhörig? (leicht, mittel und stark schwerhörig) 95% 88 % 39 % 76 % 6 / 16 Welches ist die wichtigste externe Ursache für Alterschwerhörigkeit? Geige spielen, weil die hochfrequenten Töne einer Geige dem Ohr in vielfältiger Weise schaden. Dauerhaft weniger als sechs Stunden Nachtschlaf, weil das Ohr dann nicht hinreichend regenerieren kann. Die Summe der Lärmbelastungen im Laufe der Lebens. 7 / 16 Es gibt anatomisch drei Arten von Schwerhörigkeit. (Wählen Sie alle zutreffenden Antworten aus. Es können mehrere Antworten richtig sein.) sensorische metabolische neurale emotionale 8 / 16 Was ist mit dem Begriff „neurale“ Schwerhörigkeit gemeint? Schwerhörigkeit, die durch Degeneration des Hörnervs bedingt ist. Schwerhörigkeit von Menschen mit neurologischen Erkrankungen. Eine selten auftretende Form der eingebildeten Schwerhörigkeit. 9 / 16 Auf welche Weise entsteht die alterstypische Hochtonschwerhörigkeit? Das Trommelfell erschlafft im Laufe der Jahre und kann deshalb Schwingungen nicht mehr so gut weiterleiten. Der Gehörgang setzt sich mit festem Ohrschmalz zu, das nicht mehr entfernt werden kann. Die Haarzellen im Eingangsbereich der Schnecke werden besonders stark belastet. Dies führt dazu, dass hohe Töne (über 1000 Hz) nicht mehr so gut gehört werden. 10 / 16 Welche psychischen Wirkungen werden von schwerhörigen Menschen häufig beschrieben? (Wählen Sie alle zutreffenden Antworten aus. Es können mehrere Antworten richtig sein.) Gefühle der Isolation verringertes Selbstwertgefühl tiefe Entspannung durch Verringerung der Lärmbelastung Erschöpfung durch erhöhte Konzentration beim Verstehen von Gesprächen 11 / 16 Welche sozialen, zwischenmenschlichen Wirkungen werden von schwerhörigen Menschen häufig genannt? (Wählen Sie alle zutreffenden Antworten aus. Es können mehrere Antworten richtig sein.) Ich habe weniger Sozialkontakte. Die anderen kümmern sich mehr um mich als früher. Es fällt mit schwer, neue Kontakte zu knüpfen. Meine Partnerbeziehung ist schwieriger geworden. 12 / 16 Welche körperlichen Alterserscheinungen können die funktionalen Wirkungen einer Schwerhörigkeit verstärken? Einschränkungen des Sehvermögens, z. B. Katarakt (Grauer Star) Veränderungen des Riechvermögens, weil Riechen und Hören eng miteinader verknüpft sind. Verkleinerung der Ohrmuschel durch altersbedingten Knorpelverlust 13 / 16 Welche „Folgeerkrankungen“ können durch Schwerhörigkeit ausgelöst oder begünstigt werden? (Wählen Sie alle zutreffenden Antworten aus. Es können mehrere Antworten richtig sein.) Depression Demenz Stürze 14 / 16 Welche Erkrankungen treten häufig gemeinsam mit Schwerhörigkeit auf (Komorbitäten)? (Wählen Sie alle zutreffenden Antworten aus. Es können mehrere Antworten richtig sein.) Tinnitus Migräne Rekruitment / Hyperakusis Heuschnupfen 15 / 16 Welche Buchstaben der Sprache sind am stärksten von Hochtonschwerhörigkeit betroffen? Die hell tönenden Vokale E und I und der Umlaut Ü Die niederfrequenten Vokale A, U und O Die stimmlosen, hochfrequenten Konsonanten F, P, S und T Die ersten und letzten Buchstaben des Alphabets: A, B, C sowie X, Y, Z 16 / 16 Welche der folgenden Praxis-Tipps haben sich bewährt für Gespräche mit schwerhörigen Menschen? (Wählen Sie alle zutreffenden Antworten aus. Es können mehrere Antworten richtig sein.) Sprechen Sie im Stehen, aber lassen Sie den Gesprächspartner sitzen. Halten Sie während des gesamten Gesprächs Blickkontakt. Sprechen Sie klar, deutlich in einem eher mittleren bis etwas tieferen Tonfall in normaler Lautstärke und etwas langsamer als gewöhnlich. Reagieren Sie ungeduldig und genervt, wenn der Gesprächspartner Verständnisprobleme zeigt. Das motivierte viele Schwerhörige, sich stärker zu konzentrieren. Sprechen Sie sehr laut und überdeutlich. Achten Sie darauf, dass der Gesprächspartner von Ihren Lippen ablesen kann. Dein Ergebnis ist 0% Quiz neu starten Feedback senden