AgeMan im Magazin Gesundheit des BR

BR-Moderatorin Veronika Keller testet unseren Altersanzug AgeMan.

 

Altersanzug Logo Bayrischer Rundfunk

Altersanzug Veronika Keller

Veronika Keller macht heute eine Zeitreise. Und zwar im Institut für Biomedizin, Nürnberg. Mit Hilfe eines Altersanzugs wird sie ungefähr 80. Wie sich das anfühlt? Das will sie im Selbstversuch herausfinden. Dr. Ellen Freiberger (Gerontologin) und Veronika Reith (Sportwissenschaftlerin) werden ihr helfen, den Altersanzug AgeMan anzuziehen.

Altersanzug Institut für Biomedizin

Hier ist das Zuhause für zwei AgeMan Altersanzüge: Das renommierte Institut für Biomedizin des Alterns (IBA) in Nürnberg.

Veronika will im Altersanzug verschiedene alltägliche Herausforderungen erleben: einen Gegenstand vom Boden aufheben, Mineralwasser einschenken und trinken. Und schliesslich möchte sie einkaufen gehen.

Altersanzug Gegenstand aufheben

Veronika Keller macht den Praxistest im AgeMan: Gegenstände vom Boden aufheben.

Veronika Keller: „Welchen Sinn hat ein solcher Altersanzug?“

Ellen Freiberger: „Es geht natürlich ganz stark darum, jungen Menschen nahezubringen, wie sich das anfühlt.“

Altersanzug Wasser eingießen

Zweiter Praxistest: Wasser einschenken …

Altersanzug Wasser eingießen

… das Glas anheben und trinken.

Zum Schluss testet Veronika Keller den Altersanzug im Supermarkt. Sie liefert sich mit Veronika Reith (ohne Altersanzug) einen kleinen Wettkampf: Jede der beiden soll die selben Produkte kaufen.

Altersanzug Supermarkt einkaufen

Wettkampf – Einkaufen Jung gegen Alt: Während ihre Gegnerin schon lange vor dem ersten Regal steht, sucht die gealterte Veronika Keller noch verzweifelt nach einer Euro-Münze in ihrem Geldbeutel.

Nach 8 Minuten ist die „junge“ Veronika Reith schon fertig mit ihren Besorgungen. Die erschöpfte BR-Moderatorin im Altersanzug hingegen, hat noch nicht einmal die Hälfte der Produkte in ihrem Einkaufswagen. Und sie fühlt sich, als sei sie einen Marathon gelaufen.

Veronika Keller: „Wie kann man denn Supermärkte besser gestalten für Senioren?“

Veronika Reith:
“Die Helligkeit ist wichtig, ein gewisses Raumangebot, eine gute Griffhöhe und eventuell für Etiketten eine Lupe am Ende des Gangs, damit man sie besser lesen kann.“

Eine 15 sec Kurzfassung des Beitrags können Sie sich hier anschauen:

AgeMan im Magazin Gesundheit des BR 

AgeMan Altersanzug 15 sec Video

Das komplette Video können Sie sich hier anschauen:

AgeMan im Magazin Gesundheit des BR

Video Altersanzug Experiment AgeMan

 

Quelle: http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/gesundheit/age-suit-experiment-100.html

Das Befüllen der Waschmaschine wird zum Kraftakt

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BILD-Reporter (33) testet Waschmaschine mit dem AgeMan.

Waschmaschine Alterssimulationsanzug Ageman

Test Waschmaschine: Der „Age Suit“ sieht aus wie ein Raumanzug. Man reist damit aber nicht ins All, sondern in die eigene Zukunft als Rentner. Foto: Markus Hannich

Eine banale Sache wie das Befüllen der Waschmaschine wird zum Kraftakt. Der Rücken schmerzt, die Knie auch und meinen Nacken kann ich kaum mehr bewegen. Ich fühle mich wie 80 – dabei bin ich erst 33.

Bild Alterssimulationsanzug Ageman

Nach einer Stunde als Opa ist die Zeitreise beendet. Foto: Markus Hannich

Schuld an meinem Dilemma ist ein sogenannter „Age Suit“, ein Alters-Anzug, der mich einige Jahrzehnte altern lässt. Knapp 20 Kilo mehr habe ich zu schleppen. Knie- und Armgelenke sind durch Bandagen eingeschränkt. Ich trage eine Halskrause, kann meinen Kopf also nur noch minimal drehen. Die Handschuhe sorgen dafür, dass ich nicht mehr richtig zugreifen kann. Durch den Helm, dessen Sichtfenster mit oranger Folie beklebt ist, kann ich andere Farben kaum erkennen. Und dank Ohrschonern fühle ich mich ziemlich schwerhörig.

Waschmaschine Alterssimulationsanzug AgeMan

Im Labor der „BSH Haus- geräte“ werden Erfahrungen gesammelt, um die Geräte an die Anforderungen auch der älteren Kunden anzupassen. Foto: Markus Hannich

„Der Anzug macht Sie etwa 50 Jahre älter“, sagt mir Ingo Pietsch im User-Experience-Labor der BSH-Hausgeräte in München-Neuperlach. Unter anderem werden hier Kühlschränke, Kaffee- und Waschmaschinen von Probanden auf ihre Benutzerfreundlichkeit getestet. „Der ‚Age Suit‘ hilft unseren Entwicklern, sich relativ schnell in die Alltagssituation älterer Menschen zu versetzen“, erklärt Pietsch.

Diesmal müssen sich nicht die Entwickler in den Anzug quetschen, sondern ich, der BILD-Reporter. Nicht nur körperlich eine Herausforderung, sondern auch für den Kopf. „Ihr Gehirn arbeitet auf Hochtouren, um die gedämpften Sinneseindrücke zu kompensieren“, erklärt Psychologe Henning Brau.

Alterssimulationsanzug Ageman Waschmaschine Kühlschrank

Als etwa 80-Jähriger das oberste Fach des Kühlschranks zu erreichen ist eine schweißtreibende Angelegenheit. Foto: Markus Hannich

Eine Stunde lang trage ich den Anzug und muss verschiedene Aufgaben erledigen: Eier in den Kühlschrank legen, Espresso kochen, die Waschmaschine einräumen. Jede Bewegung ist anstrengend, ich muss mich mit abstützen, um nicht umzufallen und bekomme kaum mehr Luft.

Nach etwa einer Stunde ist die Tortur vorüber. Entkräftet und verschwitzt entledige ich mich dem Ungetüm. Endlich wieder 33!

Quelle: http://www.bild.de/bild-plus/regional/muenchen/bild-reporter/bild-reporter-testet-den-age-suit-47255324,view=conversionToLogin.bild.html

Bosch erforscht den Kunden

Im Körper der Verbraucher

BSH

Wie fühlt, sieht und erlebt der Kunde ein Produkt? Die richtige Antwort ist für Firmen im boomenden Hausgerätemarkt geschäftsentscheidend. Die Bosch-Gruppe leistet sich dafür sogar eigene Forschungslabors.

Hausgeräte BSH

„Wir müssen herausfinden, was der Konsument wirklich will“, sagt Ingo Pietsch, Leiter des User-Experience-Labors der Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH.

Der größte Hausgerätehersteller Europas will sich damit in seine Kunden hineinfühlen, will wissen, was sie über Kaffeevollautomaten, Kühlschränke oder Waschmaschine denken, wie sie ihre Marken Bosch, Siemens, Neff oder Gaggenau erleben. Und sei es mit dem Körper eines 75-jährigen Verbrauchers, der für die altersgerechte Bedienung gerne etwas von seiner Rente abzwacken würde. User Experience heißt einer der größten Branchentrends, was man mit Nutzerlebnis übersetzen kann. Wem es gelingt, Produkte ganz aus Kundensicht zu produzieren, zu vertreiben und zu warten, wird mit das beste Geschäft machen.

Deshalb leistet sich BSH in der Münchner Zentrale sogar eigene Innovationslabors, die in diesem Jahr neu eröffnet wurden. „Wir müssen herausfinden, was der Konsument wirklich will“, sagt Ingo Pietsch, Leiter des User-Experience-Labors. „Wir brauchen den Mehrwert, für den der Kunde zahlt.“

Quelle: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.print.705d1dd5-78d7-458d-8e3a-fd0d70d9ed21.presentation.print.v2.html

Alterszahnmedizin

Alterszahnheilkunde: AgeMan beim Dentsply Implants Kongress in Berlin

dentsply

 

 

Richtig entscheiden – Patienten begeistern: Unter diesem Motto fand der 3. DENTSPLY Implants Kongress (DIKON) vom 18. bis 19. September 2015 in Berlin statt.

AgeMan am Denstply Kongress

Passend zum Kongress-Thema „Lebensqualität im Alter“: Der „AgeMan“ – ein Anzug, den jeder Besucher anprobieren konnte – simuliert die verschiedenen Einschränkungen im höheren Alter.

Mehr als 1.000 Besucher waren gekommen, um in Vorträgen und Workshops ihre implantologischen Kenntnisse auf den neuesten Stand zu bringen. Das große PEERS-Forum zu Beginn des DIKON am Freitagvormittag stand im Zeichen der Alterszahnheilkunde und wurde von Prof. Dr. Hans-Christoph Lauer moderiert. Die Referentin Prof. Dr. Ina Nitschke berichtete über die Herausforderungen bei der Behandlung alter Menschen. Große Aufmerksamkeit erregte bei den Teilnehmern der AgeMan, ein Anzug, der aufgrund seines Gewichtes und Gestaltung die Einschränkungen im höheren Alter simuliert und seinem Träger ein Gefühl dafür vermittelt, welche Funktionen im Alter eingeschränkt sind. Prof. Dr. Meike Stiesch referierte zum Abschluss des Vormittages über Prävention und Therapie der Biofilmbildung auf implantatgetragenem Zahnersatz bei älteren Patienten.

Quelle: http://www.mynewsdesk.com/de/dentsplyimplants/pressreleases/praxis-lebt-von-forschung-und-wissenschaft-1224023

 

Deutsche Gesellschaft für Geriatrie

„Ich hätte nicht gedacht, dass es sooo beschwerlich ist“, sagt eine Altersmedizinerin aus der Nähe von Hannover, nachdem man ihr aus einem Altersanzug geholfen hatte. Sie war erleichtert, Gewichte, Bandagen, Brille und Gehördämpfer wieder ablegen zu können und sich so in wenigen Minuten wieder um 30 Jahre zu verjüngen…

Deutsche Gesellschaft für Geriatrie - Jahreskongress 2015 in Frankfurt am Main

Deutsche Gesellschaft für Geriatrie – Jahreskongress 2015 in Frankfurt am Main

Sie und 20 weitere Mediziner nahmen im Rahmen des Jahreskongresses 2015 der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie an einem Workshop teil, der verdeutlichte, wie körperlich eingeschränkt geriatrische Patienten tatsächlich sind. „Ich hätte auch nie gedacht, dass jeder Schritt, jede Armbewegung so viel Kraft kosten kann! Dies erlebt zu haben, lässt mich meine Patienten mit ganz anderen Augen sehen.“ Diese Altersmedizinerin möchte nun den AgeMan auch an ihrer Klinik einsetzen, um hier das Verständnis ihrer Kollegen in Bezug auf Alter und Gebrechlichkeit zu schärfen.

Geriatrie live

Altersanzug AgeMan

„Ich hätte nie gedacht, dass jeder Schritt, jede Armbewegung so viel Kraft kosten kann!“ Workshopteilnehmer Geriatrie mit Altersanzug AgeMan, Aging Glasses und Tremor-Explorer

„Man muss es einfach selbst spüren! „Altersanzüge machen in ihren verschiedenen Ausführungen die körperlichen Defizite des Alters am eigenen Leib erlebbar“, erklärte Workshop-Leiterin Dr. med. Gabriele Röhrig-Herzog, Oberärztin aus Köln. „Das ist Sinn und Zweck. Und die AHA-Erlebnisse sind wann immer und mit wem immer durchgeführt groß. Keiner kann sich tatsächlich vorstellen, was es bedeutet richtig alt zu sein.“

„Bücher lesen und Erzählungen Glauben schenken ist das Eine – es selbst zu erleben ist etwas ganz Anderes,“ weiß Dr. med. Gabriele Röhrig-Herzog. „Das bleibt im Gedächtnis haften!“

Begleitet wurde ihr Workshop von einem interdisziplinären Team aus Vertretern der Studentischen Lehre, der Physiotherapie und ärztlicher Seite sowie dem Meyer-Hentschel Institut (AgeMan.de/ Saarbrücken/Zürich) um die „Patienten“ auch fachgerecht zu betreuen und anleiten zu können. Für alle ein unvergessliches Erlebnis.

Instant Aging Geriatrie

von links: Dr. Gabriele Röhrig-Herzog, Universität Köln, Dr. Gundolf Meyer-Hentschel, Meyer-Hentschel Institut Saarbrücken/ Zürich, Tobias Braun, Hochschule für Gesundheit, Bochum, und Alina Mager, SkillsLab, Uniklinik Köln

 

Den Abstract-Band des gesamten Kongresses können Sie hier gratis downloaden:
http://www.dggeriatrie.de/images/stories/pdf/Abstract-Band_Frankfurt_2015.pdf

Fotos: dggeriatrie.de

 

Ergonomie am Arbeitsplatz – IFA Lernfabrik

AgeMan® ist Partner der IFA Lernfabrik des Instituts für Fabrikanlagen und Logistik der Leibniz Universität Hannover.

Ergonomie am Arbeitsplatz

AgeMan ist Partner der IFA-Lernfabrik, Leibniz Universität Hannover
Foto: Helge Bauer

Mit der IFA Lernfabrik hat das Institut für Fabrikanlagen und Logistik eine Schulungsumgebung geschaffen, die sowohl Studierenden als auch Fach- und Führungskräften aus der Industrie ein realitätsnahes und zugleich innovatives Lernen ermöglicht.

Eines der zukunftsrelevanten Themen der Lernfabrik ist die Ergonomie am Arbeitsplatz. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern durch eine ergonomische und altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung möglichst lange zu erhalten.

Workshop Ergonomie am Arbeitsplatz

Die Schulung „Ergonomie am Arbeitsplatz“ hat zwei thematische Schwerpunkte: In einem Theorieteil werden die Herausforderungen des demografischen Wandels dargestellt. Die Teilnehmer lernen, welche Konsequenzen sich daraus für Ihre Leistungsfähigkeit und die Ihrer Mitarbeiter ableiten lassen. Darüber hinaus werden Grundlagen und praxisnahe Maßnahmen vermittelt, wie man Leistungsfähigkeit langfristig und nachhaltig durch eine ergonomische und altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung sichern kann.

Ergonomie am Arbeitsplatz mit dem AgeMan

Im praktischen Teil der Workshops zur Ergonomie am Arbeitsplatz spielt der AgeMan® eine wichtige Rolle.
Foto: Helge Bauer

Im praktischen Teil spielt der AgeMan® eine wichtige Rolle. Die durch den AgeMan gealterten Teilnehmer können im realen Montagesystem der Lernfabrik live erleben, welche veränderten Anforderungen an die Arbeitsplatzgestaltung, die Arbeitsaufgabe und den Arbeitsablauf ältere Mitarbeiter haben. Diese Erlebnisse und Erfahrungen werden abschließend gemeinsam evaluiert.

Ergonomie am Arbeitsplatz

Mit dem AgeMan können Jüngere u.a. erleben, dass die Feinmotorik im Alter nicht einfacher wird. Das schafft Verständnis für Ältere und gibt sehr konkrete Impulse zur Anpassung von Arbeitsplätzen und Arbeitsabläufen.
Foto: Helge Bauer

Ansprechpartnerin für die Schulung Ergonomie am Arbeitsplatz ist Vivan Bellmann:

Ergonomie am Arbeitsplatz: Vivan Bellmann

Vivan Katharina Bellmann, M. SC.

„Wir wollen mit diesem Angebot nicht nur erfahrene Ergonomiebeauftragte ansprechen, sondern möglichst viele Menschen mit den Themen Ergonomie und altersgerechtem Arbeiten vertraut machen. Ich freue mich auf spannende Schulungen und Diskussionen mit Ihnen.“

 

 

 

 

 

 

CuraViva Weiterbildung: Empathie-Training

CuraViva Weiterbildung

Muss man selbst achtzig sein, um zu verstehen, welche Schwierigkeiten ein alter Mensch im Leben hat? Nein. Der Alterserforschungsanzug «AgeMan» lässt junge Pflegende erfahren, mit welchen funktionellen und sensorischen Schwierigkeiten Menschen im Alter täglich konfrontiert sind.
Foto: CuraViva

Von Anne-Marie Nicole (erschienen in der CuraViva Fachzeitschrift, März 2015 unter dem Titel: So fühlt es sich an, alt zu sein) «Auf einen Schlag fühle ich mich fünfzig Jahre älter!», sagt Danièle. «Ich will nicht alt werden», seufzt Rosette. «Das sind nicht gerade rosige Aussichten», bekräftigt Clara. «Das Schlimmste ist, die Sinne zu verlieren: den Tastsinn, das Gehör, das Sehvermögen», stellt Benoît fest. Die vier jungen Menschen gehören zum Pflegepersonal der Altersresidenz «Jardins de la Plaine», zu der ein Pflegeheim sowie altersgerechte Wohnungen in Yverdon VD gehören. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen probieren sie gerade den AgeMan, um die funktionellen und sensorischen Defizite und Einschränkungen besser verstehen zu lernen, die mit dem Älterwerden einhergehen.

CuraViva Weiterbildung

Das Gewicht der Jahre soll erfahrbar werden. Foto: Curaviva

«Zu wissen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner, die wir bei uns aufnehmen, verschiedene Umstellungen in Kauf nehmen müssen, mit Einschränkungen und Behinderungen zu kämpfen haben, ist das eine. Etwas anderes ist es, diese Umstellungen und Behinderungen am eigenen Leib zu erfahren!», erklärt Sandrine Heuls, die Leiterin der Altersresidenz «Jardins de la Plaine». «Aufstehen, sich anziehen, zuhören, etwas anschauen – mit welchen Anstrengungen sind diese Handlungen ab einem gewissen Alter verbunden!»

CuraViva Weiterbildung

Sich ins Bett legen im AgeMan Anzug: Die Biegsamkeit der Glieder hat spürbar abgenommen. Foto: CuraViva

Um dafür ein Bewusstsein zu schaffen, hat Sandrine Heuls beschlossen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Abteilungen, inklusive der Nachtwache, die Möglichkeit der Weiterbildung zu geben und sich in hochbetagte Menschen, die sie in ihrem Berufsalltag begleiten, hineinzuversetzen. Bis Ende März können die rund 150 Angestellten in kleinen Gruppen von 6 bis 8 Personen den von Curaviva (Weiterbildung) zur Verfügung gestellten Alterserforschungsanzug testen. Ein zuvor dafür geschultes Kadermitglied leitet sie dabei an. «Ziel ist es, das gesamte Personal zu sensibilisieren und Anstoss zu geben zu Überlegungen über unser berufliches Verhalten und über die Art und Weise, wie wir mit Menschen in einer Abhängigkeitssituation umgehen», präzisiert Sandrine Heuls.

Weiterbildung auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse

Der Alterserforschungsanzug wurde vom Meyer-Hentschel Institut (Zürich/ Saarbrücken) konzipiert, das seine Forschungsarbeiten seit dreissig Jahren auf die demografische Alterung fokussiert, insbesondere auf die Ansprüche und Bedürfnisse der alternden Babyboomer-Generation.  Weiterlesen: Download des Beitrags

Busfahrer – Weiterbildung mit Altersanzug AgeMan

Weiterbildung Busfahrer RVM Regionalverkehr Münsterland

Busfahrer Weiterbildung RVM

Axel Peiler (Leiter Aus- und Weiterbildung) instruiert Lukas Witteler (FiF RVM)
Foto: RVM / Sven Marquardt

Die RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH setzt drei AgeMan® Anzüge des Meyer-Hentschel Instituts für Fahrerschulungen im Rahmen von Weiterbildungsmaßnahmen nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) ein. Ziel ist es, die BusfahrerInnen für die Bedürfnisse älterer Fahrgäste zu sensibilisieren und sich im Service und im Fahrverhalten darauf perfekt einzustellen. Bis Juli 2015 haben über 180 BusfahrerInnen erfolgreich an den Trainings mit den AgeMan Anzügen teilgenommen.

Exzellentes Programm zur Weiterbildung der Busfahrer

Die Trainer der RVM, Axel Peiler (Leiter Aus- und Weiterbildung) und Werner Focke, haben ein exzellentes Schulungsprogramm entwickelt, das durch aktive Gruppenarbeit, Selbsterfahrung mit dem AgeMan® und Erarbeiten von konkreten Verhaltensänderungen gekennzeichnet ist.

Mehr Sicherheit und Komfort durch Busfahrer – Weiterbildung

Die RVM GmbH zeigt durch die Organisation dieser Weiterbildungsmaßnahme, dass das Unternehmen der Sicherheit, dem Komfort und der Zufriedenheit ihrer älteren Fahrergäste eine sehr hohe Bedeutung beimisst und dieses Ziel mit großem Engagement verfolgt.

Busfahrer Weiterbildung RVM

Mit dem AgeMan erleben die Busfahrer hautnah mögliche Probleme älterer Menschen im Alltag und – natürlich – beim Busfahren. Rechts unten Lukas Witteler (RVM)
Fotos: Jackson Alvarado-Murillo (VKU)

Busfahrer Weiterbildung RVM

Zwei beispielhafte Folien des Weiterbildungsmoduls Demografischer Wandel der RVM
Fotos auf den Folien: Vogel Verlag und Degener Programm