Adipositas kann Demenz fördern

Dick mit 50, dement mit 80

Dick mit 50, dement mit 80. Dies ist ein aktuelles Ergebnis der britischen  «Million Women Study» und scheint zumindest für Frauen zu gelten. Für Männer wurde der Zusammenhang noch nicht untersucht.

Der Mechanismus:

Adipositas fördert die Entwicklung einer Athero­sklerose. Die Verkalkung der zerebralen Arterien verschlechtert die Hirndurchblutung, was wiederum die Entwicklung von degenerativen Hirnerkrankungen fördert, zu deren Symptomen häufig eine Demenz gehört.

Quelle: https://t1p.de/Adipositas-Demenz


Sophie Rosentreter, Expertin für Demenz, trifft Dr. Gundolf Meyer-Hentschel, Erfinder Alterssimulationsanzug

Demenz trifft Alterssimulationsanzug

Am 19. September 2019 trafen in Bernkastel Demenz und Alterssimulationsanzug aufeinander. Konkret: Sophie Rosentreter, die bekannte Demenzexpertin, hielt einen ihrer mitreissenden Vorträge. Dr. Gundolf Meyer-Hentschel, der Erfinder des Alterssimulationsanzugs, präsentierte seinen Altersanzug AgeMan. Beide kannten sich aus den Medien, waren allerdings noch nie persönlich zusammengetroffen.

Treffpunkt war das Tagungszentrum “Güterhalle” in Bernkastel. Anlass war eine Veranstaltung der Verbundklinik Bernkastel/ Wittlich zum Weltalzheimertag. Mit Sophie Rosentreter und Dr. Gundolf Meyer-Hentschel hatte die Klinik zwei Personen verpflichtet, die seit vielen Jahren wichtige Beiträge zum respektvollen Umgang mit alten und sehr alten Menschen leisten.

Demenz Alterssimulationsanzug

Demenz und Alterssimulationsanzug – eine gute Kombination

Für die Teilnehmer der Veranstaltung hatte diese Kombination einen hohen Nutzen. Sophie Rosentreter vermittelte in einem grossartigen Vortrag viele Facetten von Demenz. Gundolf Meyer-Hentschel vermittelte den Teilnehmern mit dem Alterssimulationsanzug AgeMan eine nachhaltige Selbsterfahrung des hohen Alters.

Demenz – Sophie Rosentreter’s Mission

Sophie Rosentreter, die sich selbst als Demenzaktivistin bezeichnet, will das Thema Demenz in den Mittelpunkt der Gesellschaft rücken. Sie will aufrütteln, Mut machen und setzt positive Impulse in viele Richtungen: Pflegepersonal, Angehörige und Menschen, die dementiell verändert sind.

Alterssimulation – Gundolf Meyer-Hentschel’s Mission

Dr. Gundolf Meyer-Hentschel, der 1994 den Alterssimulationsanzug erfunden hat, will mit seinen Anzügen Brücken schlagen zwischen Jung und Alt. Junge Menschen sollen durch seine Alterssimulationsanzüge AgeMan und AgeExplorer am eigenen Körper erfahren können, welche Beschwernisse viele Ältere jeden Tag zu bewältigen haben.

Durch diese Selbsterfahrung Alter steigen Verständnis und Respekt für ältere Menschen. Das eigene Verhalten verändert sich, grössere Geduld und mehr Empathie werden möglich.

Die Alterssimulationsanzüge AgeExplorer® und AgeMan® werden in vielen Fortbildungen für Pflegekräfte eingesetzt. Schulen, Kliniken und Altenpflegeinstitutionen können den AgeMan auch kaufen und dauerhaft einsetzen.

Sophie Rosentreter testet Alterssimulationsanzug AgeMan

Keine Frage, dass Sophie Rosentreter den AgeMan® testen wollte. Auch Simulationsbrillen für Seheinschränkungen und der AgeMan Tremor-Simulator standen auf dem Testprogramm.

Demenz Alterssimulationsanzug



Alterssimulationsanzug für Arztpraxen

In der Mitte Dr. Gundolf Meyer-Henschel, der 1994 den ersten Alterssimulationanzug entwickelt hat. Seit 2014 nutzt die medatixx-akademie, Bamberg, einen ...
Weiterlesen …
Sophie Rosentreter, Expertin für Demenz, trifft Dr. Gundolf Meyer-Hentschel, Erfinder Alterssimulationsanzug

Demenz trifft Alterssimulationsanzug

Am 19. September 2019 trafen in Bernkastel Demenz und Alterssimulationsanzug aufeinander. Konkret: Sophie Rosentreter, die bekannte Demenzexpertin, hielt einen ihrer ...
Weiterlesen …

Alterssimulationsanzug selber machen?

Wie kann man einen Alterssimulationsanzug selber machen?

1. Suche nach "Alterssimulationsanzug" in der Google Bildersuche.
2. Schau nach "Anzügen", die ...
Weiterlesen …

Was ist der Preis für einen Alterssimulationsanzug?

Was kostet ein Alterssimulationsanzug?
  • Die Preise liegen zwischen ca. 900 EUR und 3.000 EUR zzgl. MwSt.
  • Im unteren Preisbereich findet ...
    Weiterlesen …

Weltalzheimertag in Bernkastel-Kues

Demenz verstehen und begegnen – eine Veranstaltung zum Weltalzheimertag 2019 für Fachpersonal aus Medizin & Pflege sowie pflegende Angehörige

Weltalzheimertag 2019

Termin: 19.09.2019 10:00 Uhr – 17:00 Uhr
Ort: Güterhalle in Bernkastel-Kues
Eintritt: kostenlos

Programm Weltalzheimertag

Highlight Nr. 1

Rednerin zum Weltalzheimertag 2019, Sophie Rosentreter

Sophie Rosentreter

Buchautorin und Filmemacherin zum Thema Demenz

Demenz mit Leichtigkeit begegnen – Betroffene besser verstehen lernen!


Highlight Nr. 2

Weltalzheimertag mit Alterssimulationsanzug AgeMan

Präsentation Alterssimulationsanzug AgeMan®

Wollen Sie das Alter erleben? Wollen Sie die Einschränkungen vieler alter Menschen am eigenen Körper spüren?

Dr. Gundolf Meyer-Hentschel, der Erfinder des ersten Alterssimulationsanzugs, ist für Sie den ganzen Tag beim Weltalzheimertag. Stellen Sie ihm Ihre Fragen zum Thema Altern und Alterssimulation.


Fachvorträge Weltalzheimertag

10.15 Uhr Vortrag: Demenz – Frühsymptome, Diagnose und Therapie
PD Dr. Jörn Zeller, Chefarzt der Abteilung Neurologie im Verbundkrankenhaus BKS / WIL

10.45 Uhr Filmbeitrag: „Barbaras Story“ mit Moderation zum Stellenwert empathischer Kommunikation bei Demenz
Emmerich Berg, Lehrer für Gesundheitsfachberufe im Verbundkrankenhaus BKS / WIL

11.15 Uhr Vortrag: Snoezelen bietet Wege, das Wohlbefinden demenzerkrankter Menschen individuell zu fördern
Nele Nissen, Fachgesundheits-und Krankenpflegerin für Intensivpflege und Anästhesie, Internationale Fachkraft für Snoezelen, Pflegepädagogin – Kastellaun

13.30 Uhr Vortrag von Sophie Rosentreter: Demenz mit Leichtigkeit begegnen – Betroffene besser verstehen lernen!
Der Vortrag macht die jeweiligen Sichtweisen von Demenzerkrankten, ihren Angehörigen und Pflegenden erlebbar und verständlich. Über ihre zahlreichen intensiven Erfahrungen nimmt Sophie Rosentreter die Angst vor Alter und Tod.

Hintergrund: Weltalzheimertag

Den Weltalzheimertag gibt es schon seit 1994. Er wurde auf den 21. September festgelegt. Rund um diesen Tag finden weltweit Veranstaltungen statt, um auf die grosse Bedeutung dementieller Erkrankungen – und speziell der Alzheimer-Erkrankung – aufmerksam zu machen.

Man schätzt, dass zur Zeit rund 35 Millionen Menschen auf der Welt an einer Demenzerkrankung leiden. Die allermeisten davon leben in Schwellen- und Entwicklungsländern. Ein Aspekt, den man in Europa oft noch gar nicht wahrgenommen hat.

Demenzielle Erkrankungen treten fast ausschliesslich in der dritten Lebensphase auf. Aufgrund der in allen Ländern steigenden Lebenserwartung ist mit einem starken Anstieg der Zahl der Erkrankten zu rechnen. Man kann davon ausgehen, dass sich in den Jahren bis 2050 die Zahl der Erkrankten verdreifacht auf deutlich über 100 Millionen Menschen.